Die Druckgussbranche traf sich in Nürnberg in bewegten Zeiten: Die Euroguss verortete sich im Sandwich aus schwacher Konjunktur und immer stärkerem Wettbewerb aus Asien. Hoffnung machen Innovationen.
Die GMH Gruppe fasst Kind & Co., Buderus Edelstahl und die Schmiedewerke Gröditz zu einer einzigen Einheit zusammen. Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro sollen die Integration unterstützen.
Die Eisengießerei Fondium aus Mettmann hat sich mit der IG Metall auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Damit wollen beide Seiten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens steigern und die Arbeitsplätze am Standort langfristig sichern.
Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) richtet sich neu aus. Ziel ist es, eine durchgängige Forschung und Entwicklung aus einer Hand anzubieten.
GSH Sachsen kann seine Produktion am Standort Hartha vorerst fortführen. Neue Aufträge sorgen dafür, dass die Zinkdruckgießerei bis mindestens Ende Juni 2026 ausgelastet ist. Die Investorensuche läuft indes weiter.
Zum 1. Januar hat Jörg Brotzki die technische Leitung des Brühler Eisenwerks übernommen. Er folgt damit auf Matthias Pampus-Meder, der nun als selbstständiger Management- und Gießereiberater auftritt.
Auf die Gießerei-Industrie wartet auch 2026 ein anspruchsvolles Jahr. In seiner aktuellen Konjunkturprognose weist der Branchenverband BDG auf den massiven Druck hin, der die Mitgliedsunternehmen belastet.
Premiere aus der GMH Gruppe: Die Tochtergesellschaft Kind & Co Edelstahl stellt auf der Euroguss einen neu entwickelten Werkzeugstahl vor, der speziell auf die Anforderungen des Druckgusses ausgelegt ist.
Im Interview erläutern Geschäftsführer David Joop und Nikolai Clauss, Head of Sales, das Leistungsspektrum der neuen Frech-Gesellschaft castFEX und die wichtigsten Hintergründe.
Ein Fluoreszenz-Laserscanner ermöglicht es, den Trennmittelauftrag in Druckgießprozessen zu messen. Das Fraunhofer IPM stellt das Verfahren gemeinsam mit Partnern auf der Euroguss vor.
Sponsored: The Green Casting LIFE project aims to demonstrate the technical and environmental feasibility of using inorganic binders instead of traditional organic binders in ferrous foundries.
Mit über 700 Ausstellern verzeichnet die Euroguss eine hohe Präsenz an Unternehmen aus verschiedenen Bereichen des Druckgusses. Wir werfen einen ersten Blick in die Messehallen.
Mitte November hatte die Bundesregierung einen Industriestrompreis für energieintensive Branchen angekündigt. Berichtet wurden 5 Cent pro kWh bereits ab 2026. Der aktuelle Entwurf sieht indes anders aus.
Der BDG gibt Gießereien eine Studie an die Hand, die Transformationspfade faktenbasiert bewertet und betriebswirtschaftliche sowie externe Faktoren gegenüber Investoren, Kunden und Politik adressiert.
Bei Großgussteilen, wie sie unter anderem Tesla verbaut, sehen Kritiker das Risiko: Ganze Fahrzeugstrukturen aus einem Guss könnten schon während eines harmlosen Crashs unrettbar beschädigt werden. Eine neue Studie gibt jetzt Entwarnung.
Dr. Patricia Erhard hat den 3D-Druck von Sandkernen weiterentwickelt – und so neue Möglichkeiten für die Gestaltung filigraner Innenstrukturen eröffnet. Wir haben die Wissenschaftlerin zum Gespräch getroffen.
Der Gießprozess bleibt trotz Digitalisierung komplex und schwer vollständig kontrollierbar. Der Beitrag zeigt anhand zweier Applikationen, wie mit Computertomographie auch kurzfristige, wirtschaftliche Prüfungen realisierbar sind.
EMG Saltcores aus Wilhermsdorf zeigt auf der Euroguss seine Salzkerntechnologie, die sich für unterschiedliche Verfahren eignen – von Nieder- bis Hochdruck bis hin zu modernen Anwendungen im Thixomoulding.
Am Norican-Gemeinschaftsstand präsentiert DISA Aluminiumgussteile, die mithilfe von Grünsandformanlagen hergestellt wurden - inklusive der dazugehörigen Produktionsdaten.